Gesprächspsychotherapie nach C.R. Rogers

Die Gesprächstherapie gehört zu den humanistischen Therapieformen. Die humanistischen Verfahren verstehen sich als „dritte Kraft“ neben der klassischen Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie sind als anerkannte Psychotherapieverfahren.

Die Gesprächstherapie wurde in den 40er Jahren von Rogers entwickelt. Der Mensch wird hier als ursprünglich gutes, soziales und mit sich selbst in Einklang stehendes Individuum gesehen, welches die Eigenschaft besitzt, unter bestimmten günstigen Entwicklungsbedingungen sich selbst, seine Ängste und Konflikte zu verstehen und zu bewältigen. Es wird ein Bedürfnis nach „Selbstaktualisierung“ angenommen. Damit ist ein Konstrukt gemeint, eine dem Menschen innewohnende Tendenz zum Wachstum und Reifung der Person.

Ziel ist es nun während der Therapie Bedingungen zu schaffen, um diese Veränderungen zu ermöglichen.